Geschichte

Es ist schon ein paar Jahre her, 2015, da hörte Oliver Dittmann (Oli) zum ersten Mal von der „Aquaponik“, der nachhaltigen Verknüpfung von Fischzucht und Nutzpflanzenzucht. Er war von der Idee dieses wasser- und energiesparenden Kreislaufs, bei dem die Abfälle des einen die Rohstoffe des anderen sind, fasziniert. Oli informierte sich in Büchern und Foren und legte los. Er verband sein 540 Liter Aquarium mit zwei eigens aus Lärchenholz gezimmerten und mit EPDM-Folie ausgelegten Beeten und züchtete in seinem Wintergarten Gemüse und Kräuter.

Der Erfolg mit den ersten Aquaponik-Versuchen beflügelte Oli und er überlegte, wie man die Vorteile der Aquaponik auf einfache Art vielen Menschen zukommen lassen könnte. Er sah in den Aquarien seiner Bekannten plötzlich nur noch halbfertige Aquaponik-Anlagen. Er stellte die Idee seinem Freund Dietmar Tremel (Didi) vor und fand in ihm einen Kompagnon. Fortan entwickelten die beiden zusammen. Das Ziel war eine betriebsfertige Anlage, die sich zum Nachrüsten von praktisch jedem Süßwasseraquarium eignet. Didi ist heute vor allem für die Finanzen des Unternehmens zuständig. Kurz darauf konnten die beiden Sebastian Scheuerer (Sebbi) als Dritten im Bunde und Technischen Verantwortlichen gewinnen. Die drei gründeten die Tremel Dittmann Scheuerer UG (haftungsbeschränkt), um der Unternehmung auch eine rechtliche Basis zu geben.

Obwohl er erst im Juni 2016 die Anlage vollendet hatte und endlich mit der Saat beginnen konnte, fuhr er noch im gleichen Jahr eine reiche Ernte ein. Der Standort im Wintergarten erwies sich als ideal.

Bis in den Winter hinein konnte er Tomaten ernten. Auf dem nächsten Bild seht Ihr Tomaten vor Eisblumenbedeckten Fenstern.

Da es bei der Aquaponikanlage neben der Pflanzenzucht um die Reinigung des Aquarienwassers geht, kann man sie als Quelle guten Wassers für das Aquarium ansehen. Diesem Gedanken folgend, setzten die drei Jungunternehmer die Worte „Quelle“ und „Aquarium“ zur Marke „Quellarium“ zusammen.
Die Entwicklung der Anlage erforderte viele Versuche – Misserfolge und Erfolge. [BILD; ZUM BEISPIEL VON DEM PUMPHÖHENTEST]

Nach und nach bildete sich die heutige Form des Quellariums heraus.

Dabei war den Entrepreneuren ihre Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft wichtig. So ist zum Beispiel das Gehäuse des Quellariums aus recyceltem Kunststoff und die Fertigung des Quellariums ist bei der Lebenshilfe vorgesehen.

Die Testreihen erwiesen sich als langwierig, weil man nicht von jetzt auf gleich nachvollziehen kann, wie sich Änderungen auf die Pflanzen und das Ökosystem Aquarium auswirken.

Zur Homepageerstellung und zur Betreuung der sozialen Medien traten Mitte 2018 die Brüder Rene und Nico Großmann dem Quellarium Team bei. Seitdem hat sich auch an der Sichtbarkeit in der virtuellen Welt viel getan.
Die Jungunternehmer entschieden, die Entwicklung 2019, vier Jahre nach dem Start der Quellarium-Geschichte, an den Markt zu bringen.